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Zeitung lesen mit dem Smartphone: RSS-Feeds mit Feedly

So sah es früher bei mir aus: Fast jeden Tag bin ich in die hiesige Bibliothek gegangen, um die Tageszeitung zu lesen. Dies war beinahe ein Ritual. Heute ist dies bei mir anders: Ich lese sozusagen die Zeitung morgens im Bett gleich nach dem Aufwachen – mit dem Handy und kostenlos. Wie dies geht, erkläre ich in diesem Artikel.

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Heute möchte ich die App „Feedly“ vorstellen. Dies ist ein Programm, mittels welchem man sogenannte RSS-Feeds lesen kann. Bei diesen RSS-Feeds handelt es sich schlicht um Textdateien, die viele Internetseiten aktuell zur Verfügung stellen und in denen die letzten / aktuelle Artikel gelistet sind. Auch diese Smartphone-Blog besitzt einen solchen RSS-Feed.

Die App Feedly auf dem Handy

Feedly also ruft diese Feeds ab und stellt sie fein übersichtlich und grafisch ansprechend dar. Ist man an einem der enthaltenen Artikel interessiert, tippt man darauf und gelangt zur näheren Beschreibung, die ca. drei bis fünf Sätze ausmacht. Möchte man nun weiter lesen, wird man auf die tatsächliche Website geleitet. So sieht das Zeitungslesen mit dem Handy dann aus:

Zeitung lesen mit dem Smartphone

Sie sehen hier die aktuellen Artikel (die Quellen kann ich frei in den Optionen wählen). Tippt man auf eine der Überschriften, gelangt man zur näheren Erklärung. Von hier aus kann man dann auch den ganzen Artikel lesen, wenn man interessiert ist. Für mich persönlich funktioniert die Geschichte genau so gut wie das Lesen einer richtigen Zeitung. Ich benötige letztere gar nicht mehr, ich selbst lese die Nachrichten sehr gerne bequem im Bett oder auf dem Klo mit dem Smartphone.

*Solarstrom: Je komplexer moderne Smartphones werden, desto mehr muss sich über deren Energieversorgung Gedanken gemacht werden - auch unterwegs. Um z. B. auf langen Wanderungen weiterhin genug Strom für das Handy bereit halten zu können, empfiehlt sich ein solcher Solar-Akku. Er lädt sich selbst! Zum mittlerweile sehr günstigen Preis bei Amazon.

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Die Nachrichten-Quellen wählen

Natürlich muss man zunächst in den Einstellungen der Feed-App definieren, welche Nachrichten man denn überhaupt lesen- bzw. welche Quellen man anzwacken möchte.
Ich selbst habe hier mehrere Kategorien angelegt. Zunächst ist da bei mir die Kategorie „News“. Hier habe ich Feeds von z. B. der FAZ und der Zeit angegeben. Prompt werden mir Nachrichten dieser Zeitungen angezeigt. Feedly macht selbstständig Vorschläge! Man muss nur einen Suchbegriff in das Suchfeld eingeben, z. B. „Tagesschau“ oder „Spiegel.de“ und kann danach auf „abonnieren“ klicken. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Feeds nicht eine zu hohe Redundanz aufweisen. Was meine ich damit? Es kann dann gut vorkommen, dass man ständig die gleichen Nachrichten bekommt, bzw. dass verschiedene Zeitungen die selben Meldungen verarbeiten bzw. ausgeben. Daher habe ich Feeds thematisch eher unterschiedlicher Zeitungen abonniert. Man sollte auch nicht zu viel abonnieren, sonst kommt man nicht mehr mit dem Lesen hinterher – zumindest wenn man, so wie ich, den Zwang hat, tatsächlich alle Nachrichten gesehen haben zu müssen.

Weiterhin kann man jedoch auch eine Menge andere Dinge abonnieren! Hierzu habe ich mir dann zur besseren Organisation weitere Kategorien angelegt (z. B. „Kunst“) bzw. diesen entsprechende RSS-Feeds zugeordnet. So können Sie theoretisch auch meine Beiträge auf diesem Blog abonnieren und wenn es einen neuen gibt, erscheint dessen Überschrift mit einem kleinen Vorschaubild ebenfalls zwischen den vielen anderen „Zeitungsartikeln“. Wir haben bei uns an der Uni ein Schwarzes Brett auf der Website. Auch dies habe ich abonniert, um ein weiteres Beispiel zu nennen.

Morgens schalte ich dann im Bett mein Smartphone an, mache damit Musik, indem ich meine Radio-App aktiviere und beginne den Tag erst einmal mit dem Lesen der Zeitung mit meinem Handy. Dann mache ich mir einen Kaffee und setze mich mit allem zusammen erstmal auf den Thron, von wo ich freilich weiter „Zeitung“ lesen kann.

Download

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Die App Feedly kann man sich sowohl für Android als auch für iOS downloaden:

Ich empfehle, sich nach der Installation etwas Zeit für die Konfiguration zu nehmen. Die App lässt sich sehr gut auf die eigenen Bedürfnisse anpassen, was jedoch auch etwas Zeit zum Ausprobieren beansprucht.

Die ganzen Nachrichtenquellen habe ich jedoch einfach am PC definiert bzw. mit dem Handy synchronisiert. Dies geht nämlich auch:

Feedly auf dem PC

Es kommt noch etwas besser. Parallel nutze ich die gleiche App auch auf meinem PC bzw. Laptop! Hierzu ist jedoch kein extra Programm nötig: Es geht im Browser. Zunächst muss man bei Feedly einen Account anlegen. Hier kann man sich einfach mit dem evtl. existierenden Facebook- oder Google-Profil einloggen. Nun werden die Einstellungen zu den Nachrichtenquellen global gespeichert. Ruft man dann im Browser auf dem Laptop die Website von Feedly auf und ist schon eingeloggt, so wird man feststellen, dass man auch am PC die identischen Nachrichten lesen kann wie auf der Smartphone-App. Will sagen: Habe ich also morgens erst die Hälfte der Nachrichten auf dem Handy lesen können, kann ich dies auch am PC nachholen. Denn die bereits gelesenen Nachrichten-Übersichten sind bereits ausgegraut bzw. nach hinten gerutscht.

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Ich finde dieses Prinzip sehr praktisch. Hier ein Screenshot des RSS-Readers in meinem Browser:

Zeitung lesen am PC

Links sehen Sie in der Spalte einige meiner abonnierten Nachrichtenquellen. Rechts sehen Sie die Übersicht der aktuellen Artikel. Bei Ihnen werden natürlich auch ganz andere Artikel erscheinen – je nachdem welche Quellen Sie abonnieren werden.

Wie gesagt: Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu viele Zeitungen ähnlicher Ausrichtung abonniert. Denn ansonsten werden zu oft Artikel gleichen Inhaltes untereinander angezeigt. Nach einigen Tests habe ich nun einen für mich passenden Mix an Quellen gefunden. Eine echte Tageszeitung lese ich höchstens auf langen Zugfahrten. Und: Ich überlege tatsächlich, mir irgendwann ein echtes „Digitales Abo“ einer Tageszeitung zu holen, also so eines, wo tatsächlich der gesamte Inhalt der Printausgabe auf dem Smartphone lesbar ist. Doch bisher bin ich mit der Qualität der kostenlosen Feeds glücklich.

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Artikeldatum: 25.05.2016 / letzte Änderung: 29. Mai 2016

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leider noch keine Anmerkungen

Hinweis: Auch wenn in den Texten alles sehr förmlich gehalten ist: Ich bin durchaus ein Freund des Dus und freue mich über Kommentare.





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