Rudis Smartphone Tipps

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Den Smartphone-Akku kalibrieren für eine längere Laufzeit

Heute soll es ein etwas spezielleres Thema auf meinem Smartphone-Blog sein: Es geht wieder einmal um das Thema Akku. Diesen kann man nämlich „kalibrieren“ und ermöglicht dem Handy somit unter Umständen eine längere Akkulaufzeit.

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Oben habe ich das Wörtchen Kalibrieren in Anführungszeichen gesetzt. Tatsächlich redet man davon, den Akku vom Handy kalibrieren zu können. Doch eigentlich ist dies nicht möglich. Denn die Batterie ist ein fester Block. Da ist nichts zu justieren und einzustellen! Was man jedoch kalibrieren kann (und dies ist damit immer gemeint), ist die Kommunikation zwischen Betriebssystem (bei den meisten sicher Android) und Akku! Hierzu ist im Übrigen kein Root-Zugriff auf das Handy nötig.

Der Akku leidet im Alter

Wie es bei den Akkus von Laptops oder Digitalkameras der Fall ist, verhält es sich bei denen von Smartphones oder Tablets ganz ähnlich: Sie sind von einer gewissen Alterung betroffen. Sie werden mit der Zeit an Kapazität verlieren. Dagegen kann man eigentlich nichts machen. Und daher würde ich mir immer nur ein Smartphone kaufen, bei dem man den Akku austauschen kann.

Was man jedoch machen kann, ist eine Art Jogging für den Akku! Die Batterie braucht einfach mal etwas „Bewegung“.

*Für einen einstelligen Euro-Betrag gibt es bei Amazon bereits externe Akkus, klein wie ein Lippenstift, mit denen man das Smartphone unterwegs wieder aufladen kann. Danach muss der externe Akku selbst an die Steckdose, um wieder seine volle Kapazität zu erlangen.

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Akkus die kalibriert sind

Auf diesem Foto sind drei Akkus für mein Huawei Smartphone abgebildet. Ich habe deren mehrere, um bei Zugfahrten noch genug Strom zu haben. Eine der Batterien jedoch schwächelt bereits. Sie zeigt seltsame Symptome:

Das ist nicht normal und da ich dieses Verhalten bei den beiden anderen Akkus nicht beobachten konnte, muss es eben an der Batterie liegen. Diese kann man nun kalibrieren.

*Solarstrom: Je komplexer moderne Smartphones werden, desto mehr muss sich über deren Energieversorgung Gedanken gemacht werden - auch unterwegs. Um z. B. auf langen Wanderungen weiterhin genug Strom für das Handy bereit halten zu können, empfiehlt sich ein solcher Solar-Akku. Er lädt sich selbst! Zum mittlerweile sehr günstigen Preis bei Amazon.

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Dies bedeutet, dass sich nach einer Kalibrierung das Betriebssystem und der Handy-Akku besser verständigen können! Denn nicht der (alte) Akku selbst zeigt ein komisches Verhalten. Vielmehr ist es die Prozentanzeige des Smartphones oder Tablets und das damit einhergehende Verhalten des Betriebssystems (Android), welches das Telefon bei einem vermeintlich niedrigen Akkustand schon mal ausschalten möchte.

So kalibriere ich meinen Akku im Handy

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Auf diese Weise ist es mir gelungen, einem altersschwachen Akku wieder etwas „Normalität“ beizubringen, was sein Verhalten beim Aufladen und Entladen anbelangt. Das Kalibrieren kann aber keine Garantie dafür geben, dass der Handy-Akku wieder eine höhere Leistung bzw. Kapazität besitzt. Doch Ausprobieren würde ich die Sache durchaus mal – kostet ja nichts.

Anker PowerbankDie Anker Powerbank mit 20100 mAh zählt zu den Bestsellern bei Amazon. Zurecht, denn damit lässt sich z. B. ein Galaxy S6 fünf mal wieder unterwegs aufladen. Eine Steckdose ist hierzu freilich nicht nötig. Zitat von der Amazon-Produktseite: Die Powerbank von Anker ist die bisher beste externe USB-Stromversorgung, die ich in den Händen halten durfte.

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Und dies dient zur weiteren Akkupflege

Ich empfehle, in Zukunft darauf zu verzichten, den Handy-Akku vollständig aufzuladen und darauf hin wieder vollständig zu entladen. Dies sollte man nur selten beim Kalibrieren vornehmen. Richtig wohl fühlt sich ein moderner Akku, wenn man ihn weder zu 100% auflädt, noch zu vielleicht 5% entlädt. Im Idealfall halten Sie die Kapazität der Batterie immer so zwischen 30% und 80%. Ich lade meinen Akku nur auf 100%, wenn ich weiß, dass ich demnächst wohl keine Steckdose sehen werde.
Genau so handhabe ich es übrigens auch mit dem Akku meines Laptops. Hier gibt es sogar ein Programm, welches das Aufladen steuern kann: Bei mir fängt der Ladevorgang erst an, wenn der Akku zu 50% leer ist. Vorher fließt hier bei angestecktem Netzteil kein Strom. So halte ich die Anzahl der Ladezyklen flach. Fällt der Akkuwert unter diese Schwelle, startet der Ladevorgang – jedoch nur bis zu einen Wert von 98%. Zum Kalibrieren des Laptop-Akkus besitzt das Tool auch eine Funktion und diese tut nichts weiter, was man beim Handy-Akku auch tun kann: Mehrmals vollständig in einem Rutsch entladen und wieder aufladen.

Artikeldatum: 31.08.2016 / letzte Änderung: 31. August 2016

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eine Anmerkung bisher

Hinweis: Auch wenn in den Texten alles sehr förmlich gehalten ist: Ich bin durchaus ein Freund des Dus und freue mich über Kommentare.