Rudis Smartphone Tipps

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Externer Akku für das Smartphone: die Powerbank

Einer meiner sinnvollsten Zubehörteile für das Handy ist seit langem ein separates „Notstromaggregat“. Gerade auf längeren Zugreisen oder im Fernbus, wenn dort keine Steckdosen vorhanden sind, ist mir ein externer Akku (eine sogenannte „Powerbank“) sehr wichtig. Ich nutze das Smartphone auch am Fahrrad als Navi. Auf längeren Touren erschöpft der eingebaute Akku schneller als ich wieder zurück bin.

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Das größte Manko des klugen Handys dürfte gewiss dessen begrenzte Stromversorgung sein bzw. dessen ziemlich geringe Akku-Kapazität. Würde man sich nur auf das Telefonieren damit beschränken, würde die Batterie wesentlich länger halten, um nicht zu sagen mehrere Tage.

*Für einen einstelligen Euro-Betrag gibt es bei Amazon bereits externe Akkus, klein wie ein Lippenstift, mit denen man das Smartphone unterwegs wieder aufladen kann. Danach muss der externe Akku selbst an die Steckdose, um wieder seine volle Kapazität zu erlangen.

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Das Besondere am Smartphone ist ja nun jedoch, dass jenes noch weitaus mehr kann als telefonieren. Und dies zieht natürlich gehörig Strom. Insbesondere das große, berührungsempfindliche Display und Dienste wie Bluetooth oder erste recht W-LAN sind hier die prominentesten Stromfresser. Zu hause nutze ich gerne ein extra-langes Ladekabel, um mir einen gewissen Radius um die nächste Steckdose sichern zu können. Ist man jedoch mobil unterwegs, kann man das Telefon selten bis gar nicht laden. Hier muss ein Zusatz-Akku her.

Die einfachste Möglichkeit: der Zweitakku

Neben meiner „Powerbank“ habe ich jedoch auch noch etwas einfacheres: Ich hatte mir einen Ersatzakku für das Smartphone gekauft. Beträgt die Kapazität der eingesetzten Batterie im Handy nur noch ca. 3%, so schalte ich dieses aus und tausche einfach den Akku. Die Zweitbatterie ist ja nur wenige Milligramm schwer und passt in jedes Gepäck. So habe ich zumindest die doppelte Ladung parat. Zuhause wird der neu eingesetzte Akku dann wieder zu 100% geladen und anschließend ausgewechselt bzw. weggepackt. natürlich geht dies nur mit Smartphones, die keinen fest eingebauten Akku besitzen, wie es leider in der letzten Zeit in Mode gekommen ist. Für kleinere Touren reicht diese Methode und man benötigt nicht unbedingt eine spezielle Powerbank.

Mehr Strom durch den Zusatzakku

Ich besitze deren zwei: einen kleinen, handlichen und leichten und einen größeren Zusatzakku für mein Smartphone. Hier ist ein Foto von dem kleinen Akku:

ein Zusatzakku

Diese Powerbank ist ungefähr so groß wie ein MARS-Riegel, jedoch natürlich etwas schwerer. Dennoch ist ein solcher zusätzlicher Akku schön handlich und leicht und fällt in der Handtasche überhaupt nicht auf. So eine Zusatzbatterie kostet ca.10 €. Oft ist auch noch ein Kabel dabei. Jedoch kann das Standard-Ladekabel genutzt werden, welches bei vielen Ladegeräten bereits dabei- bzw. abnehmbar ist. Nur wer ein Iphone besitzt, muss beim Kauf darauf achten, dass dieser USB-Anschluss auch an die Power Bank passt bzw. dass evtl. ein Adapter dabei ist.

*Durch ein solch extralanges Ladekabel (3 Meter) kann man das Smartphone weiterhin vom Sofa aus nutzen, während es an der Steckdose hängt. Ich nutze so ein langes Lade- bzw. Datenkabel sehr häufig, wenn ich auf Reisen in der Unterkunft das Handy ähnlich wie meinen Laptop z. B. zum langen "Browsen" nutze. Gesehen auf Amazon.

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Kapazität der kleinen Power Bank

Es ist natürlich sehr wichtig zu wissen, wie hoch die Kapazität der Powerbank ist. Bei meiner kleinen beträgt jene (laut Aufschrift) 5200 mAh. Was dieser Wert nun genau bedeutet, ist nicht unbedingt wichtig, wenn man ihn als Vergleich zur Kapazität des regulären Smartphone-Akkus nimmt: Mein HTC One Mini besitzt eine  Akkukapazität von 1800 mAh. Folglich könnte man jenes mit der kleinen Power Bank ca. 2,9 Mal aufladen. Das haut jedoch in der Praxis nicht ganz hin: Denn es wird ja auch noch ein gewisser Grad an Wärme produziert. Tatsächlich kann ich mein HTC One Mini damit mehr als 2 mal aufladen (geschätzt ca. 2,5 mal), wenn nicht gerade parallel das W-LAN läuft oder andere leistungsintensiven Prozesse. Man sollte hier keine Wunder erwarten. Und: Je größer der aufzuladene Akku (intern) desto weniger häufig kann man diesen natürlich mit dem externen Akku laden. Ich hatte mal ein ZTE-Smartphone mit wirklich sehr schwachem Akku: Die Mini-Powerbank konnte dieses bis zu 5 Mal aufladen! Es kommt also immer auf die im Smartphone verbaute Batterie drauf an.

Die Wahl des Ladekabels

Möchte man die Betriebszeit des Smartphones mit einem externen Akku drastisch erhöhen, so sollte man ein möglichst gutes USB-Ladekabel nutzen. Mit gut meine ich eigentlich nur, dass jenes den Strom „gut“ zum Handy leiten kann. Hier scheiden besonders lange Kabel bereits aus: Bei ihnen entsteht ein geringer Verlust. Auch sollte man darauf achten, dass das Kabel genügend stabil ist (Knickschutz an den Steckern). Ich habe meine Power Bank oft in der Jackentasche und das Telefon in der anderen. Durch das hin-und-her (insbesondere beim Navigieren) wird das Kabel / werden die Stecker doch schon recht beansprucht. Das beim Smartphone mitgelieferte Qualitätskabel sollte diese Rolle eigentlich perfekt übernehmen.

Ladelampen des Akkus

Hier sehen Sie meinen großen Zusatzakku. Ich nutze einfach das Standard-Kabel des HTC-Handys. Weiterhin sehen Sie auch vier Lämpchen an der Power Bank. Bei mir ist diese noch voll aufgeladen. Leuchten nur noch drei Lampen, so ist der Akku nur noch zu 3/4 voll.

Den separaten Akku laden

Ist der Zusatzakku leer oder zumindest im Begriff dies zu werden, so lädt man ihn genau so wie das Smartphone: Man stöpselt ihn einfach an das Ladegerät des Handys. Die Buchsen sind identisch (zumindest bei den Android-versionen).

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Meine Power Bänke besitzen alle Kontrolllichter: Sie zeigen mir den ungefähren Akkustand an! Vier Lampen an der Zahl sind es: Ist nur noch ein Lämplein an, so weiß ich, dass nur noch 1/4 der ursprünglichen Kapazität vorhanden ist und der zusätzliche Akku bald an die Steckdose muss.

Mein großer zusätzlicher Akku: Videoseven V7

Ich besitze jedoch auch noch einen größeren Zusatzakku: Den V7 Dual USB Powerbank PB11000. Ich hatte damals im Netz nach einem Power Bank Test gesucht. Die V7 gehörte zu den Gewinnern mit dem Preis-Leistungs-Niveau von „sehr gut“. Den Test kann man auf Chip nachlesen. Dort ist sie auf Platz 7 von 42 Tests. Sie kostet ca. 20 € und ist so deutlich günstiger als vergleichbare Geräte mit einer Kapazität von 11000 mAh.

*Für einen einstelligen Euro-Betrag gibt es bei Amazon bereits externe Akkus, klein wie ein Lippenstift, mit denen man das Smartphone unterwegs wieder aufladen kann. Danach muss der externe Akku selbst an die Steckdose, um wieder seine volle Kapazität zu erlangen.

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die Power Bank V7 Dual USB Powerbank PB11000

Dieser Akku ist natürlich ein ganzes Stück größer als die eingangs vorgestellte, gelbe Mini-Batterie. Aber hier passt ja auch die doppelte Ladung Strom „rein“. Weiterhin hat man zwei Anschlüsse: Man kann zwei Smartphones gleichzeitig laden, oder auch Tablets natürlich. Ein kleines Gimmick hat die „V7 Dual USB Powerbank PB11000“ auch noch: Eine eingebaute Taschenlampe. Man aktiviert diese durch längeres Drücken auf den Power-Button. Na, ich benötige dies nicht.

Mit der großen Power Bank kann ich mein HTC Mini 4 mal laden. Mein größeres Huawei Smartphone kann ich damit ca. 3,5 mal laden, da der eingesetzte Akku selbst eine höhere Kapazität besitzt.

Output: 1 A und 2.1 A Buchse

Zunächst gibt es natürlich einen „Input“ in welchen der kleine Stecker des USB-Ladegerätes gesteckt wird, um den Zusatzakku aufladen zu können. Und dann gibt es freilich die beiden eben erwähnten Ausgänge zum Laden. Der eine ist mit „1 A“ betitelt und der andere mit „2.1 A“. Dieses A steht für „Amperre und dies ist das Maß von Stromstärke. Sie gibt an, wie viele Strömlinge gleichzeitig durch das Kabel zum Smartphone gelangen können. Bei 2.1 A geht das Aufladen folglich schneller. Doch Obacht! Sollten Sie die nötige Zeit haben, nutzen Sie besser den „normalen“ Ausgang mit 1 A. Dadurch wird die Technik geschont. Die Haltbarkeit der Akkus wird hierdurch theoretisch länger sein. Ich nutze vorsichtshalber immer den 1A-Ausgang.

Innenleben einer PowerBank

Zum Schluss soll noch ein Einblick ins Innere einer solchen Powerbank gestattet sein:

Anker PowerbankDie Anker Powerbank mit 20100 mAh zählt zu den Bestsellern bei Amazon. Zurecht, denn damit lässt sich z. B. ein Galaxy S6 fünf mal wieder unterwegs aufladen. Eine Steckdose ist hierzu freilich nicht nötig. Zitat von der Amazon-Produktseite: Die Powerbank von Anker ist die bisher beste externe USB-Stromversorgung, die ich in den Händen halten durfte.

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Powerbank von innen

Hier sieht man die beiden Akku-Zellen sehr deutlich, die das Herzstück des Gerätes bilden. Je mehr Kapazität verfügbar sein soll, desto mehr dieser Akkuzellen werden verbaut sein (und desto größer und schwerer wird die Power Bank).

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Welche Erfahrungen haben Sie / hast Du mit externen Akkus für das Smartphone?

Artikeldatum: 12.12.2015 / letzte Änderung: 30. Mai 2016

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eine Anmerkung bisher

Hinweis: Auch wenn in den Texten alles sehr förmlich gehalten ist: Ich bin durchaus ein Freund des Dus und freue mich über Kommentare.