Rudis Smartphone Tipps

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Regenradar und Wolkenradar: App als echter Wetterbericht

Es gibt natürlich viele Wetter-Apps. Fast alle haben meiner Meinung jedoch einen großen Nachteil: Sie zeigen keine Satellitenbilder an sondern geben nur zusammengefasste Werte aus. Mit einem Regenradar jedoch kann man ungefähr voraus sagen, dass es z. B. in ca. 20 Minuten einen derben Schauer geben- und dass danach für ca. 4 Stunden die Sonne scheinen wird. So genau dürften die „normalen“ Wetter-Apps nicht arbeiten.

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Ich muss gestehen, ich gehöre zu den Leuten, die sich morgens erst einmal gründlich über das Wetter des Tages informieren, obwohl ich nicht draußen arbeite oder dergleichen. Hierzu lese ich aber keine Tabellen mehr, sondern ich nutze eine App, die mir die Satellitenbilder des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf das Handy liefert! Das Programm heißt „Warnwetter“ und es kann aber noch viel mehr, als nur Warnungen anzuzeigen. Ich nutze sie primär als Wolken- und Regenradar bzw. lasse mir Satellitenaufnahmen anzeigen:

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Hier sehen Sie eine Bildschirmaufnahme der kostenlosen App „Warnwetter“ direkt vom Deutschen Wetterdienst. Edit: Mittlerweile kostet dieses Programm etwas (1,99 €). Doch die App ist jeden Cent wert! Mit ihr kann man sich zwar auch Wetterwarnungen anzeigen lassen (wofür sie wohl eigentlich da sein soll). Viel interessanter jedoch ist das Regenradar! Es ist so natürlich gleichfalls ein „Radar“ für Wolken. Man schiebt unten den Regler nach rechts und erhält dadurch eine Satellitenbildprognose für die nächsten drei Tage. Natürlich ist die Vorhersage sehr vom Wind abhängig, welchen man sich ebenfalls anzeigen lassen kann und welcher sich ja stets ändert. Doch für die nächsten Stunden haut das Regenradar tatsächlich hin! Die Vorhersage ist mit dieser App wesentlich genauer als bei einem konventionellem Wetterbericht.

Ich bin sehr häufig mit dem Fahrrad unterwegs auf kleineren Touren. Da ist mir das Programm ein hilfreicher Begleiter, insbesondere was Regen anbelangt. Betrachten wir uns noch einmal das obere Bild: Mein Standpunkt ist markiert: Hier bin ich mit dem Radl auf dem Rennsteig gleich bei Suhl unterwegs. Doch was kommt da auf mich zu? Das Regenradar zeigt mir an, dass dort aus Hessen eine Regenfront daher kommt. In einer Stunde wird sie meinen Standpunkt erreicht haben. Schiebe ich den Regler weiter, werde ich bei diesem Wolkenradar auch die ungefähre Uhrzeit heraus bekommen, ab wann die Regenfront über mich herüber gezogen sein wird. Ich finde dies fantastisch! So weiß ich, dass ich mir erste einmal für eine gewisse Zeit eine Schutzhütte im Walde suchen sollte. Wo überall Schutzhütten stehen, lasse ich mir bequem mit der Karten-App „OsmAnd“ anzeigen.

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Hier nochmal die Fakten zur vorgestellten App:

WarnWetter vom Deutschen Wetterdienst (DWD) gibt es sowohl für Android als auch für das Iphone. Halten Sie einfach in ihrem „Store“ Ausschau danach.
Auf der Website des DWD gibt es noch einmal eine konkrete Liste der Funktionen.

Primär wird die App zur Warnung vor harschem Wetter eingesetzt. Diese Funktionen nutze ich eigentlich nie.

Das Interessante an WarnWetter ist das Wolken- und Regenradar!

So etwas hatte ich bei keiner anderen Wetter-App in dieser Präzision gefunden. Nur die kostenpflichtige App „WetterOnline“ bietet ein ähnliches Wolkenradar an. Die Inhalte sind identisch (die Quelle ist ja der DWD).

Übersicht WarnWetter vom DWD

So sieht die App aus, wenn man sie startet. Man kann sich Favoriten anlegen und zunächst werden hier tabellarische Angaben ausgegeben, wie man sie ja von jeder Wetter-App kennt. Ganz oben auf die keine Textvorschau kann man tippen und es wird dann ein zusammenhängender Text über das heutige Wetter angezeigt.

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ein Regenradar als App

Die App ist weiterin auch als „konventioneller“ Wetterbericht zu gebraucht: Ohne Spielereien und ohne Werbung! Hier ist ein anderer Bildschirm zu sehen: Unten befindet sich ein Kalender. Man tippt nun einfach auf einen der Tage und es werden zusammengefasste Werte für jede Region angezeigt. Dies kennt man natürlich auch von anderen Wetter-Apps. Eines hatte ich ganz vergessen: Man kann in jeden Karten natürlich zoomen. Dann werden die angezeigten Informationen konkreter. Außerdem ist diese kostenlose Wetterapp vom DWD natürlich völlig werbefrei. Meine klare Empfehlung!

Noch präzisere Regen-Vorschau

Es verhält sich eigentlich so: eine App wie das Wolkenradar kann natürlich gewisse Vorhersagen machen, was Wolken und Regen anbelangt. Sie kann aber nicht in die Zukunft sehen. Dies geht einfach nicht. Ich nutze die Regenradar-App daher primär als grobe Orientierung für den Tag.
Wenn ich jedoch konkret wissen möchte, ob es in zwei Stunden regnen wird, habe ich noch eine zweite App an Board: Regenvorschau. Dieses Programm für Android, iOS oder BlackBerry ist sozusagen spezialisiert – nämlich auf die nächsten zwei Stunden. Sie eignet sich daher in der Tat dazu, entscheiden zu können, ob man für die nächste Stunde noch einmal ein Spaziergang wagen kann (ein Beispiel) oder nicht:

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Screenshot einer RegenApp

Bei dieser Regen-App ist gut ersichtichtlich, ob es demnächst regnen wird. Bei mir sieht es gerade so aus (Screenshot), dass es lediglich ganz leichten Regen geben wird. Da möchte ich doch wagen, das Fahrrad vor der Tür stehen zu lassen (ich stelle den Drahtesel bei starken Regen stets rein).

Die Regenvorschau-App besitzt nur drei Reiter („Tabs“) und ist entsprechend übersichtlich aufgebaut. Hier ist die Website des Herstellers. Das Programm ist kostenlos.

Fazit

Es gibt viele Wetter-Apps fürs Handy. Die meisten sind mir völlig überladen! Dies geht soweit, dass rechenintensive (bzw. batteriefressende) Animationen abgespielt werden. Weiterhin muss mir nicht das aktuelle Wetter angezeigt werden: Denn hierfür habe ich in meiner Wohnung gleich mehrere weit präzisere Anzeigen in Echtzeit – meine Fenster. Ich selbst bin jedoch ein Freund von Tabellen und konkreten Informationen, was die Prognose anbelangt. Daher zählen die beiden hier vorgestellten Apps zu meinen Favoriten: Warnwetter ist meine primäre App, um mir schnell einen Überblick über die am Tag zu erwartende Wolkenlage und über die Regenwahrscheinlichkeit zu machen. Weiterhin interessiert mich der Temperaturverlauf. Ein Hinweis zum Regenradar bei der App „Warnwetter“: Bei mir hat sich in der Praxis heraus gestellt, dass die App etwas zu konservativ ist. Will sagen: oftmals zeigte sie ganz leichten Regen an (hellblau), es blieb dann aber doch trocken.
Die App RegenVorschau nutze ich, wenn ich es möglichst genau für die nächsten zwei Stunden wissen möchte: Sie zeigt mir an, ob – und wenn ja – wie viel es demnächst regnen wird. Diese App besitzt auch nur drei wirklich übersichtliche und schlichte „Tabs“: Auch ein Wolkenradar (jedoch nur ein Standbild mit Richtungsanzeige), eine Regenwahrscheinlichkeitsanzeige und eine Regenmengeanzeige. Ganz einfach.

Ich hatte viele Wetter-Apps ausprobiert und diese beiden sind mir die liebsten, da sie schlicht und recht präzise sind. „Warnwetter“ schätze ich insbesondere wegen des detailreichen Regenradars. Es gibt wenige Apps, die solch ein Wolkenradar haben. Man sollte jedoch keine Wunder erwarten: Jede Prognose kann auch irren.

Artikeldatum: 25.04.2016 / letzte Änderung: 28. Februar 2019

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Freno | am 3. Februar 2019

Hi Rudi !

Haben wir also noch 1 zweiten gemeinsamen Favoriten ! Ich bin gleich als erste Wetter-App zu „Warnwetter“ gestoßen und sehr zufrieden damit. Die Einmal-Zahlung von 1,99 € habe ich gerne geleistet – zumal der DWD diese Zahlung erheben mußte, weil Wetter-online dem DWD gerichtlich untersagt hatte, seine Leistungen kostenlos anzubieten. Das sei „wettbewerbswidrig“.

Ich bin im Spätsommer 16 von Hildburghausen nach Leipzig gezogen und in der Leipziger Tieflandsbucht hat das Wetter eine ganz andere Charakteristik, als im Schatten des Thüringer Waldes. Es hat ein „norddeutsches“ Wetter hier: sehr windig, es gibt öfter kurze Schauer, die Erde trocknet hier aber auch sehr schnell wieder ab. Es gibt aber auch viel häufiger (Gewitter-)Stürme, regelrechte Unwetter, die von Warnwetter zuverlässig vorhergesagt werden. Das war ja auch der ursprüngliche Zweck dieses Programms gewesen, daß ich schon über 10 Jahre auch auf dem PC genutzt hatte.

Und weil ich sehr viel Zeit mit dem Fahrrad im Leipziger Neuseenland unterwegs bin, ist mir Warnwetter zu einem unentbehrlichen Helferlein geworden – eben für die Regenvorhersage, die eben zusammen mit dem Regenradar ganz ausserordentlich präzise und fast minutengenau funktionert, nur äusserst selten mal danebenliegt. Sie ist „pessimistischer“, als andere Apps – aber es ist stets besser, ein erwarteter Schauer fällt ganz oder geringfügiger aus, als erwartet, als wenn man plötzlich ‚im Regen steht‘. Ich kann, wenn ich im Neuseenland unterwegs bin, mit Warnwetter zuverlässig entscheiden, ob ich „durchfahren“ kann ohne durchnässt zu werden, mich unterstelle oder auch schaue, schnell wieder nachhause zu kommen. Auch für die Tages- und Tourenplanung ist es sehr hilfreich, wenn man die Wetterentwicklung in den nächsten 24 h „im Griff“ hat.

Und gerade die schnörkellose Schlichtheit gefällt mir. „Ein Blick genügt“ und auch in der Lenkerhalterung auf dem Rad kann Warnwetter auch von einem „Grobmotoriker“ wie mir gedient und abgelesen werden. Da sind Animationen und bunte Bildchen alles andere als hilfreich.

Peter | am 22. Juli 2017

Ich teile Deine Einschätzung zur DWD App, auch wenn das User Interface nicht besonders gut ist. Ich nutze sie aber so wie auch hier beschrieben.

Gelandet bin ich auf dieser Seite aber, weil ich eigentlich nach einem Wolken-Radar suchte, den hat die DWD App ja nicht wirklich (sondern nur eine Wolkenprognose, basierend auf der Wettervorhersage). Eine Echtzeit Entsprechung zum Regenradar für Wolken ist darin nicht enthalten.

Grüße aus Bremerhaven (ständig bewölkt)!


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