Rudis Smartphone Tipps

Tipps, Tricks, Gadgets für das kluge Handy: ein Blog rund ums Smartphone

Die Bestseller-Smartphones als Liste

Rudi 8 Kommentare

Als ich vor einigen Jahren auf der Suche nach dem geeigneten Smartphone für mich war, war es noch einfach: vier, fünf Anbieter gab es (und zusätzlich eben noch das Apple Iphone). Heute sieht es ganz anders aus: Es gibt so viele unterschiedliche Handys und alle sehen sie gleich aus. Hier finden Sie eine aktuelle Bestseller-Liste für das aktuelle Jahr mit den derzeit beliebtesten Smartphones.

die besten Smartphones LogoZunächst möchte ich einige mir wichtigen Punkte bzw. technischen Merkmale aufzählen, an denen ich mich bei einem Neukauf orientiere. Dann folgt die Liste und darunter noch weitere Merkmale, die ein Handy heute für mich besitzen sollte.

Folgende Punkte sind für die Auswahl eines neuen Smartphones (meiner Meinung nach) relevant:

Mir wichtige Merkmale

  • der interne Speicherplatz
    Warum? Es sollen viele Apps und Videos gespeichert werden können. 16 GB ist ein heute regulärer Wert und reicht für eine Menge Daten, die auf dem Handy abgespeichert werden können.
  • Kann eine SD-Karte verwendet werden?
    Nun ist der interne Speicher bei aktuellen Smartphone-Modellen recht hoch. Einfach und vor allem kostengünstig kann dieser erweitert werden, wenn man zusätzlich noch eine Micro-SD-Karte in das Gerät einsetzen kann. Sehen Sie, ich nutze z. B. eine Kartennavigation, die Offline-Kartenmaterial nutzt und so vom Internet / von der Datenübertragung völlig unabhängig ist. Hier benötige ich viel Speicherplatz für die gesamten Karten.
  • Arbeitsspeicher: der RAM Speicher
    Hier gleich das Beispiel mit der Karten-App: Die detaillierten Karten sollen flüssig verschoben werden können. Dies geht nur, wenn man genügend RAM besitzt. 3 GB sollten es heute schon sein. 2 GB RAM sind meine persönliche Minimum-Grenze. Darunter „hakelt“ es auffallend und manche Apps werden irgendwann aus „dem Speicher geschmissen“. Dies ist immer beim Browser ärgerlich wenn dann alle Tabs (erneut) nachladen müssen oder gar geschlossen sind.
  • Die Akkukapazität
    Auf meinem Blog drehen sich viele Artikel darum, wie man möglichst lange eine genügend hohe Akku-Kapazität behält bzw. wie man das Handy möglichst wenig wieder aufladen muss. Natürlich ist es zunächst wichtig, dass der verbaute Akku an sich schon eine möglichst hohe Kapazität besitzt. 3.000 mAh sind hier ein guter Wert. Hinweis: Bei Smartphones mit kleinerem Display (bis 5 Zoll) reicht auch ein kleinerer Akku (z. B. 2300 mAh) aus. Denn kleinere Displays benötigen natürlich weniger Strom. Sollte Ihr Favorit ein sogenanntes „AMOLED-Display“ besitzen (zur Zeit Samsung und Motorola) kann dieses bei dunklen Hintergründen / Apps ebenfalls Strom sparen. Dies würde einen Akku mit geringerer Kapazität wieder aufwiegen:
  • Oled-Display
    Sie kennen LCDs: LC-Displays. Hier leuchtet im Hintergrund sozusagen ein Leuchttisch permanent alle Pixel an. Das heißt: Selbst wenn sie ein schwarzes Bild anzeigen lassen, verbraucht das Display genau so viel Strom wie ein weißes Bild. Anders beim Amoled-Display: Hier leuchten die Pixel selbst. Bei einem solchen Amoled-Display kann also Strom gespart werden, indem man durch eine Zusatzfunktion im Notfall einfach einzelne Pixel ausschaltet:
    teilweise ausgeschaltete Pixel am Amoled-Display
    Hier sehen Sie ein Raster. Dieses erscheint, weil einfach die Hälfte aller Pixel sozusagen ausgeschaltet sind. Trotzdem kann man die Website – auch mit Pixel-Reduzierung – noch lesen. Ich bin ein Freund derlei sinnvollen Stromsparfunktionen und freue mich über diese Funktion meines neuen Samsung-Smartphones.
  • die verbaute Kamera und Megapixel
    Sie sind verwundert? Ich lege wenig Wert auf die vermeintliche Qualität der Handy-Kamera. Hier werkelt vermutlich viel mehr Software als Optik. Da ich selbst Fotos daheim immer am Computer bearbeite, benötige ich derlei Raffinesse nicht. Mir reicht eine ganz „normale“ Kamerafunktionalität. Heutzutage sind die Kameras in den Smartphones doch alle ganz ok.
  • Dual Sim
    Seinerzeit schätzte ich die Funktion sehr, dass ich eine zweite SIM-Karte im Handy nutzen konnte. Heute sind Handy-Verträge mit viel Datenvolumen jedoch recht günstig geworden. Ich benötige dieses Feature nicht mehr unbedingt.

Die aktuelle Bestenliste

Nun gibt es eine „Bestenliste“ aktueller Handy-Modelle für das aktuelle Jahr. Ich nutze auf meinem Smartphone-Blog ein Plugin, welches mir eine tatsächlich aktuelle Auflistung ausspuckt, welche auf die Verkäufe bei Amazon basiert:

eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung
Apple iPhone 15 (128 GB) - Schwarz Samsung SM-A556B Galaxy A55 5G Dual SIM 8GB 128GB Awesome Navy EU Apple iPhone 13 (128 GB) - Mitternacht Apple iPhone 15 (128 GB) - Blau Apple iPhone 15 Pro Max (256 GB) - Titan Schwarz Apple iPhone 15 Pro (256 GB) - Titan Schwarz Samsung SM-A155F Galaxy A15 Dual SIM 4GB RAM 128GB Blue Black EU Samsung GALAXY S24 8/128 BLACK Apple iPhone 15 Pro Max (256 GB) - Titan Natur Apple iPhone 15 Pro (128 GB) - Titan Schwarz
€ 949,00 € 784,00 € 324,90 € 307,00 € 729,00 € 589,00 € 949,00 € 794,00 € 1.449,00 € 1.249,00 € 1.329,00 € 1.139,00 € 134,90 € 125,00 € 899,00 € 599,00 € 1.449,00 € 1.249,00 € 1.199,00 € 1.019,00
Amazon Amazon Amazon Amazon Amazon Amazon Amazon Amazon Amazon Amazon
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Werbung | Preis(e) aktualisiert am 16. Juli 2024, inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten | Alle Angaben ohne Gewähr

Diese Bestenliste ist aber eher eine Bestseller-Liste: Es sind die Geräte als Übersicht, die gerade am meisten auf Amazon verkauft werden (laut Amazon zumindest).

Sollten Sie über einen der Links etwas kaufen, erhalte ich eine kleine Provision von Amazon gutgeschrieben. Für Sie ändert sich der Preis dabei natürlich nicht.

Wechselbarer Akku

eine Produktabbildung

Diese ultrakleine Powerbank passt locker in die Hemdtasche und kann somit als Notakku immer dabei sein. Sie basiert auf einen flachen Kern und eben nicht auf dicke Zellen und ersetzt den (nicht mehr wechselbaren) Akku.

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Einige Punkte möchte ich noch bezüglich aktueller Handys erwähnen: Zum einen geht es um einen austauschbaren Akku: Es stört mich immens, dass so etwas heute scheinbar kaum noch möglich ist. Dabei schätze ich die Möglichkeit sehr, dass ich sozusagen in der Hemdtasche einen zweiten, flachen Ersatzakku mitnehmen kann. Ein solcher ist ja wesentlich kompakter als eine kleine Powerbank. Zudem altert ein solcher Akku und ich möchte ihn leicht mit einem mit voller Kapazität ersetzen können (Tipp für lange Freude am Gerät: Das Laden des Akkus automatisch stoppen).
Allerdings sei dazugesagt, dass meine „Akkufurcht“ noch aus Zeiten stammt, in denen diese Zellen wesentlich anfälliger waren, als sie es heute wohl sind. So besitzt mein Akku im Handy noch fast die volle Kapazität wie vor vier Jahren (schonendes Laden) und trotz der Möglichkeit habe ich ihn nie gewechselt.

Kleine Handys

vier kleine Handys

Dann sind mir die aktuellen Handy-Modelle oft zu groß. Ich möchte kein Frühstücksbrettchen in meine Hosentasche quetschen. Das Format 4,5 Zoll ist mir das liebste. Dummerweise gibt es heute nur noch wenige Modelle in diesem kompakten (aber noch bedienbaren) Format – schon gar nicht mit wechselbarem Akku. Es gibt offenbar auch nur noch drei Hersteller mit kleinen Smartphones: Apple natürlich, Sony (Xperia compact) und Samsung (z. B. Galaxy A3 2017).

 

ein kleines Handy

Mein altes HTC One Mini ist schon ein toller Handschmeichler. Dieses kleine Handy passt genau in die Hand (und bequem in die Hosentasche). Leider, leider sind die Hersteller in der letzten Zeit dazu übergegangen, kaum noch kleine, neue Handys zu produzieren. Mein Mini-HTC kann ich leider nicht mehr nutzen, da dessen RAM-Speicher zu klein für heutige Apps ist und da es keine moderne Android-Version dafür gibt. Schade. Einen Nachteil haben kleine Smartphones jedoch: Entsprechend gequetscht wird dann auch die Bildschirmtastatur eingeblendet, was für Vielschreiber mit dicken Fingern häufig ungünstig ist.

Amoled-Display

Das nächste Smartphone bei mir sollte ein sogenanntes „Amoled-Display“ besitzen anstatt dem üblichen LC-Display (LCD). Ich bin nämlich ein Stromsparfuchs und versuche jedes Quentchen an Energie einzusparen (zumindest auf längeren Touren).

Es ist so: Normale LCDs verbrauchen stets die selbe Menge an Energie – egal ob der dargestellte Inhalt aus schwarzen oder weißen Inhalten besteht. Beim Amoled ist das anders: Zeigt ein Bild schwarze Bereiche (z. B. dunkles App-Design), werden hier die Pixel tatsächlich deaktiviert bzw. verbrauchen keinen Strom. Nur hiermit ist ein „Always-On-Display“ sinnvoll (Uhrzeit, Kalender, Benachrichtigungen werden ständig angezeigt, der Rest bleibt schwarz).
ein Always-On-Display eines Handy
Dadurch, dass nun alle schwarzen Bereiche keinerlei Strom mehr verbrauchen, ist bei solch einer Amoled-Technologie auch das „Always-On-Display“ (Immer-An-Bildschirm) sinnvoll. Die wenigen leuchtenden Pixel verbrauchen kaum Strom – geschätzt ca. unter 1% pro Stunde bei einem Akku normaler Kapazität.

Mit so einem Amoled-Display kann dann auch ein Turbo-Stromsparmodus aktiviert werden: Die App »Pixoff Battery Saver« kann bestimmte Bereiche des Displays ausschalten. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten und Modi. Wenn es hart auf hart kommt, kann so die Hälfte aller Pixel deaktiviert werden und man kann Grundfunktionen (Telefon-App, Browser) immer noch bedienen bzw. die Informationen genügend erkennen.

Meiner Recherche nach unterstützen Samsung und Motorola derzeit die Amoled-Technologie.

Sie möchten mehr über die Stromsparmöglichkeiten solch eines OLED-Bildschirms wissen? Hier habe ich mittlerweile einen eigenen Artikel verfasst.

Aktuelles Android-Betriebssystem

Eine weitere Sache: Schon ab Android 5 („Lollipop“) werden Sie kaum eine neue Nutzererfahrung erlangen. Aktuelle Android-Versionen ähneln sich zu sehr. Will sagen: Wenn Sie nun „Android Pie“ (9) auf dem Handlich haben, dann wird Ihr Leben sicherlich nicht schöner. Vielleicht etwas sicherer? Sicherheit im Bereich Computer (und Smartphones sind ja nun Computer) erlangt man in erster Linie dadurch, dass man nicht alles anklickt und herunter lädt, was blinkt. Natürlich wäre es begrüßenswert, wenn das neue Smartphone möglichst lange mit aktuellen Updates versorgt wird bzw. mit einem aktuellen Betriebssystem ausgeliefert wird. In erster Linie sind Sie als Nutzer jedoch für Ihre Daten verantwortlich. Einer meiner Lieblings-Blogs hierzu ist jenes von Mike Kuketz. Dort werden Sie über gewisse Hintertürchen aufgeklärt bzw. erlangen Einsicht dahingehend, was Sie für Ihren Datenschutz auf dem Handy tun können.

Allerdings sei gesagt, dass einige Apps eine einigermaßen aktuelle Android-Version voraussetzen.

Alternatives Android

flashen einer alternativen ROM

„Flashen“ einer alternativen Rom (Betriebssystem) auf einem alten Handy

In diesem Zusammenhang: Da ich technisch etwas versiert bin, kann ich Smartphones software-mäßig „aufbohren“ bzw. mit einem alternativen Betriebssystem versehen. Früher war hier das bekannteste „Cyanogen Mod“. Heute heißt es „Lineage“. Bei einer eventuellen Neuerwerbung würde ich auf der Seite der Entwickler schauen (englische Seite), ob das gewünschte Gerät offiziell unterstützt wird. Denn damit gehe ich einen wichtigen Schritt in Richtung Privatsphäre und Datenschutz, da es hier keine „Bloatware“ gibt (unnütze Apps) und auf Wunsch auch keinen „Google-Core“.

Einige wenige Hersteller (Motorola z. B.) werben übrigens mit einem „puren Android“. Auf so etwas würde ich auch achten, denn dadurch erhält man bereits bei Kauf ein schlankes Betriebssystem ohne Firlefanz. Gewünschte Funktionen (z. B. Spiegelung von Handybildern auf Smart-TVs) kann man sich ja einfach durch eine App nachinstallieren.

Unter uns

Und unter uns: Mein eines Handy ist bei mir seit ca. fünf Jahren in Dauerbertrieb. Ich konnte es „rooten“ bzw. ein inoffizielles Update des Betriebssystems machen. Hier kann ich einen fehlerhaften Akku noch leicht selbst austauschen, indem ich hinten einfach die Rückwand öffne. Alle „Standard-Apps“ funktionieren weiterhin. Es muss wahrlich nicht unbedingt das neueste Gerät sein.

Ihr Handy ist langsam und zeigt seltsame Abstürze? Sie können ein Android-Smartphone auch zurück setzen und zwar über das Einstellungsmenü → System → Optionen zurück setzen. Dadurch setzen Sie Ihr Smartphone wieder in den Auslieferungszustand zurück und es sollte wieder laufen, wie am ersten Tag. Jedoch: Hatten Sie einmal ein Update des Betriebssystem gemacht, so wird wahrscheinlich wieder dieses „erscheinen“. Ein Zurücksetzen auf das ursprüngliche (ältere) Android war zumindest bei meinen Versuchen mit dieser Methode nicht möglich. Wie bei einem Computer (egal ob Windows, Mac oder Linux) ist das Bereinigen via „Holzhammer“ jedoch immer äußerst wirksam, was das Eliminieren von nicht nachvollziehbaren Geschwindigkeitsbremsen anbelangt. Natürlich muss danach wieder von Neuem konfiguriert- und müssen die Lieblingsapps installiert werden. Aber dies muss man ja bei einem Neugerät auch tun.

8 Kommentare

Die Bestseller-Smartphones als Liste

  1. Walter sagt:

    Hallo Thomas,
    finde einige deiner Artikel sehr interessant. Bin über die Suche nach einer Anleitung zu OSMAND auf deine Seite gestossen. Vielen Dank für diese Anleitung.
    Bin heute gerade mal wieder auf deiner Seite unterwegs, um zu sehen, was es Neues gibt. Hierfür wäre es sehr hilfreich, wenn die Artikel mit Datum und vor allem mit dem Letzten Änderungsdatum versehen wären. Ich kenne es bei anderen Blogs, da gibt es eine Ansicht in der alle Artikel in chronologischer Reihenfolge angezeigt werden können (diese nutze ich soweit vorhanden fast immer).
    Vielleicht magst Du da ja mal was ändern. Ich würde mich darüber freuen.
    Freue mich weiterhin auf interessante Artikel
    Viele Grüsse
    Walter

    Rudi (Admin)
    Hallo Walter, danke für den Kommentar! Wenn man eine einzelne Kategorie aufruft, sind die neuesten Artikel darin immer oben aufgelistet. Unter jedem Artikel (aber über dem Kommentarbereich) befindet sich das Erstellungs- bzw. Änderungsdatum. Ich verfolge auch viele Internetseiten. Hierzu nutze ich die Technik der RSS-Feeds. Darüber bin ich immer informiert, wenn es dort etwas Neues gibt. Auch meine Seite hat einen solche „RSS-Feed“ (https://www.smartphone-tipp.de/feed/)

    Viele Grüße zurück!

  2. Freno sagt:

    Als ich 2017 sehr spät mein erstes smartphone gekauft hatte – ein Huawei Y6 IIc (schlicht, weil es beim Aldi im Angebot war und die Kritiken garnicht mal so schlecht für „low budget“) habe ich mich auch in einem Android-Forum angemeldet mit „DAU2017“ – dem „Dümmsten Anzunehmenden User“ und das bin ich bis heute. Das herumfrickeln an Apps und Betriebssystemen liegt mir nun mal nicht.

    Mein kleines Huawei hat aber brav seinen Dienst getan, würde das vielleicht noch heute, wenn es nicht von einer sehr lebhaften damaligen Freundin von mir gleich 2x mit Schwung vom Tisch gefegt worden wäre, was dann den Display gefetzt hatte … Aber sein Nachfolger – Huawei Y6 II (mit ohne „c“) – tut seinen Dienst noch heute. Leider ist der Akku nicht mehr tauschbar – aber zeigt auch nach 4 Jahren keine Ermüdungserscheinungen, nicht zuletzt, weil ich mich alsbald an Rudis Tipps zum pfleglichen Umgang mit dem Akku – das regelmässige „kalibrieren“ und die Vermeidung der Vollaufladung zwischendurch – gehalten habe !

    Weniger ist manchmal mehr, und das gilt für mich (!) auch beim smartphone. Wichtig sind mir großer Speicher mit Erweiterungsmöglichkeit über SD-Karten – va wegen der Osmand-Karte. Die Nutzung als Navi verlangt auch eine gute Akku-Laufzeit und einen auch im Sonnenlicht noch ablesbaren Display. Auch diesen Anforderungen sind beide Billig-Huawei gerecht geworden. Daß die Rechenleistung (2 GB Arbeitsspeicher) ziemlich schwach ist, es zB der Start von Osmand ca 5-10 Sekunden braucht, ist für mich „hinnehmbar“. Osmand ist die komplexeste, von mir genutzte App – alles andere funzt einwandfrei.

    Es hängt halt davon ab, wie man das phone nutzt. Osmand und Warnwetter sind meine am häufigsten genutzten Apps, emails werden gecheckt, ein bissl online ge-bank-ed (kaum mehr als 15 Buchungen im Monat) , ab und an Fragen an „Frau Google“ gestellt. Die Messenger nutze ich heute nur noch sehr selten. Facebook & Co („social media“) nutze ich garnicht und mein einziges game ist ein einfacher Tetris-Klon, den ich traditionell während der Entsorgung meiner festkörperlichen Stoffwechselprodukte nutze.

    Qualität der Kamera, Musikwiedergabe ? Interessiert mich überhaupt nicht.

    Da reicht dann auch 1 phönchen für um die 100 Euchen !

    Okay – ich bin 1965 geboren und niemals wirklich im III. Jahrtausend angekommen, ein erzkonservativer, geradezu reaktionärer, immer fanatischer werdender Anhänger der physischen Realität. Die Welt veranstaltet Fortschritt und dem will ich nicht entgegentreten, nur „beiseite treten“. Das ist aber immer noch möglich und für mich auch irgendwo ein Indiz für die Existenz eines liebenden und gerechten Gottes ! ^^

    Rudi (Admin)
    Bei mir ist es ähnlich. Soziale-Medien nutze ich auch nicht. Habe auch kein WhatsApp mehr. Osmand und Warnwetter zählen bei mir auch zu den am häufigsten Apps. Nur Google nutze ich nicht bzw. versuche zumindest, es zu umgehen.
  3. Marcsenn sagt:

    Hmm bei einem neu Handy Apps installieren??? Nee brauche ich nicht, alle 890 Apps werden gleich nach dem Google play Anmeldung, sofort wider installiert über Google und samsung Backup und auch die wo ich per apk installiert habe, alles sofort da auch Telefon kontakte, und weil ich kein Stock launcher habe ist mein Nova launcher pro nach Laden des letzten save Datei sofort wider da wo ich aufgehört habe.
    1 stunde später kann ich schon wider Arbeiten, in derzwischenzeit wird mein Foldersync pro installiert wo den alle daten aus dem Google Drive nach /android/data kopiert, natürlich muss ich den die Apps noch einrichten aber das geht den gleich mit dem Starten der app, die daten sind ja den schon kopiert.

    Alles andere ist steinzeit. 😉

    Rudi (Admin)
    Das klingt praktisch. Ich verbringe bei meinen Anwendungen jedoch immer sehr viel Zeit, weil ich alles bis ins Detail konfiguriere. Beispielsweise für meinen Browser auf dem Smartphone benötige ich einige mir wichtige Plugins. Und auch die wollen wiederum konfiguriert werden. Für einige davon wie auch für andere Apps (Nova) gibt es, wie du schon schreibst, importierbare Konfig-Dateien. Das hilft schon mal. Für meinen Dateiexplorer, mit dem ich auch auf lokale Netzwerkressourcen zugreife, gibt es so etwas leider nicht.
    Abhilfe schuf hier früher das berühmte „Titanium Backup“. Das scheint aber auf neueren Android-Versionen nicht mehr zu laufen. Ich nutze als Alternative zu Titanium „Neo-Backup“. Für beides ist allerdings ein Root-Zugriff unter Android nötig. Doch dann kann man auch jegliche individuelle Einstellungen einer App „backuppen“.

    Grundsätzlich halte ich ein „sauber“ installiertes System von Null an jedoch für die beste Lösung. Zum Glück besorgt man sich nicht jede zwei Jahre ein neues Smartphone. Warum auch?

  4. Gerhard Auber sagt:

    Für die Planung meiner Radtouren nutze ich am heimischen PC Komoot, danach lade ich die GPX-Datei auf OSMAND, weil mir die Darstellung während der Fahrt besser gefällt. OSMAND folgt aber nicht mehr meiner ursprünglichen Planung und weicht von der Strecke ab, vermutlich möchte mich OSMAND auf der kürzesten Strecke zum Ziel bringen. Auch kann man GPX-Dateien von Radzeitschriften oder Tourismusbüros herunterladen und möchte die Strecken entsprechend abradeln und nicht abweichen.

  5. Rüdiger sagt:

    Hallo Rudi,
    hat das einen Grund dass als Beispielfoto für das AMOLED Display zwei AFD Politiker abgebildet sind?
    Sie vergällen mir sehr den Besuch ihrer ansonsten interessanten Seite!

    Rudi (Admin)
    Hallo Rüdiger, ich schaffe es nicht, täglich die Kommentare zu beantworten. Nein, das hat keinen Grund. Da müssten Sie Spiegel Online kritisieren, die Seite war bei der Aufnahme geladen.
  6. Thomas Albrecht sagt:

    Danke für den Artikel! Ich würde immer gerne Smartphones mit geringem SAR-Wert (unter 0,4) einsetzen, aber das gestaltet sich schwierig, da es oft gar nicht auf den ersten Blick angegeben wird. Schade!

    • Rudi sagt:

      Hallo und danke für den Kommentar! Ja, nach dem SAR-Wert für Handys hatte ich mich auch einmal erkundigt. Hier muss man selbst suchen und hoffen, dass man hierüber etwas im Netz findet. Ich kann dazu leider auch nichts berichten.
      Ich selbst bin ein wahrer „Wenigtelefonierer“ bzw. halte mir meinen Taschencomputer (Smartphone) sehr selten an den Kopf. Ich schätze hier noch das gute alte Festnetztelefon zum längeren Reden. Daher bin ich auf diesem Gebiet nicht so sehr sensibel.

  7. Elvis sagt:

    Hallo Rudi,

    danke für deine Tipps, bei LineageOS bin ich auch, Kuketz-Fan auch und über OSMand weiß ich dank dir nun schon besser Bescheid als vor 6 Monaten.
    Eine meiner Lieblingseigenschaften am Smartphone ist noch eine gewisse Wasserdichtheit. Habe das Moto X4 und es funktioniert seit einem halben Jahr unter LineageOS mit neuestem Android 9. Z. Zt. habe ich noch ein OSMand-Problem (neueste Version 3.3.8), das Speichern und spätere Anzeigen der mitgeschnittenen Tracks funktioniert nicht. Wenn dir auf die Schnelle was einfällt, kannst du es ja in die Anleitung aufnehmen.
    Danke für deine Artikel, sie sind ausführlich aber nicht ausufernd. Genau richtig für meinen Geschmack. Wenig Selbstdarstellung, gut begründete Vorlieben, viel Info.

    Weiter so!

    Elvis

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