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Mittelklasse zum Preis der Günstigen

Meine Erfahrungen mit dem Xiaomi Redmi Note 11

Rudiletzte Änderung: Sep 2023Die Technik hinter dem Handy1 Kommentar

Ich habe ein neues Smartphone – das Redmi Note 11 von Xiaomi – und schreibe hier über meine Erfahrungen damit. Kurz zusammen gefasst: Man erhält mit dem Redmi Note 11 eine Ausstattung, welche eigentlich nur bei höherpreisigen Handys zu finden ist. Dies ist daher tatsächlich ein interessantes Gerät.

das Smartphone Redmi Note 11 von Xiaomi mit Hülle Ladegerät und Verpackung

Das Xiaomi Redmi Note 11 wird bereits mit einer passenden Hülle geliefert und mit einem 33-Watt-Schnellladegerät. Außerdem ist ab Werk bereits eine Display-Schutzfolie (natürlich völlig blasenfrei) angebracht.

Mein neues Smartphone ist vom Hersteller Xiaomi und hört auf den Namen „Redmi Note 11“. Ich hatte ca. 185 Euro dafür bezahlt. Wichtig war mir eine hohe Akkukapazität und ein OLED-Display, weil man damit zusätzlich Strom sparen kann.

Ich besitze die Version im schönen »Twilight Blue« mit 4 GB RAM-Speicher und 128 GB Datenspeicher. Dies ist richtig schön viel und sollte für die Meisten und auch für mich ausreichen. Den RAM-Speicher kann man in den Einstellungen künstlich noch auf 6 GB erhöhen. Hierzu wird dann der interne Speicher entsprechend noch belegt.

Es handelt sich hierbei übrigens um ein Dual-Sim-Smartphone: Man kann zwei Sim-Karten parallel darin betreiben (+ SD-Karte). Man muss dies aber auch nicht. Ich tue dies nicht und gehe daher nicht auf die Dual-Sim-Funktionen ein.

Bis auf zwei Dinge bin ich mit dem Redmi Note 11 sehr zufrieden. Ich liste hier die wichtigsten Punkte auf und schreibe, wenn möglich, meine Erfahrung dazu:

Größe, Gewicht, Haptik

das Handy Redmi Note 11

Das Redmi Note 11 gehört zu den Handys, welche über 6 Zoll groß sind (wie halt die meisten). Aber es ist eher schlank – Es hat eine Größe von 6,43 Zoll. Die Maße betragen ca. 16 cm x 7,2 cm. Es hat eine Höhe von ca. 8 mm. Das Gewicht beträgt ca. 179 g.

Die Selfie-Kamera ist als Notch eingelassen. Das bedeutet, dass das Display nahezu den gesamten vorderen Bereich einnimmt, wie es bei modernen Smartphones üblich ist.

Damit ist dieses Gerät kein Leichtgewicht (der große Akku wiegt eben etwas). Und es ist auch kein Winzling. Aber: Ich finde, es ist immer noch ein relativ kompaktes Gerät. Dennoch gehöre ich zu den Freunden von eher kleinen Smartphones um die 5,5 Zoll. Damit habe ich in meiner Praxis (ich spiele nicht) gute Erfahrungen gemacht. Leider wird so etwas heute kaum noch hergestellt, vermutlich weil sich daraus recht geringe Akku-Kapazitätswerte ergeben.

Auf dem oberen Foto sieht man unten den USB-C-Anschluss sowie einen der beiden Lautsprecher. Rechts sieht man den Powerknopf sowie die Lautstärke-Wippe. Im Powerknopf ist der Fingerabdruck-Sensor untergebracht.

 

die Rückseite des Xiaomi Redmi Note 11 Handys

Bei einem Smartphone unter 200 Euro ist die Rückseite aus Kunststoff. Bei dem Rahmen bin ich mir nicht sicher (vermutlich Alu). Die Rückseite ist leicht angeraut. Das Smartphone liegt gut in der Hand und wirkt nicht billig. Bei meinem Gerät („Twilight Blue“) schimmert alles metallisch im Licht, was durch die Fotos leider nicht so herüber kommt.

eine Produktabbildung Xiaomi Redmi Note 11S 5G Smartphone, MTK Dimensity 810, 33 W Pro Fast Charging, 50 MP AI-Dreifachkamera, NFC, 4 + 128 cm, Blau

Das Redmi Note 11 von Xiaomi bringt eine Premium-Ausstattung zum Mittelklasse-Preis: Ein 90 Hz OLED Display mit hohem Kontrastverhalten und schneller Reaktion lässt sich auch bei praller Sonne ablesen. Der 5000 mAh Akku will nicht leer werden. Und wenn doch: Dann kann man ihn dank Schnellladefunktion innerhalb einer Stunde wieder aufladen.

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Zum Fingerabdruck-Sensor: Den sieht man beim Redmi Note 11 nicht. Denn er befindet sich im Powerknopf an der Seite. Dies finde ich persönlich nicht so gut bzw. damit habe ich die unschöne Erfahrung gemacht, dass das Smartphone immer als Fehlermeldung vibriert, wenn man mit einem anderen Finger dagegen kommt.

Abhilfe schafft aber eine kleine Einstellung im Einstellungsmenü des MIUI-Betriebssystems im Bereich für die Fingerabdrücke. Dort gibt es den Punkt „Fingerabdruck-Erkennungsmethode“. Und hier kann man auch einstellen, dass man zur Erkennung zunächst den Powerknopf drücken muss. Das funktioniert wiederum gut und ich behalte diese Einstellung bei.

Insgesamt 5 Kameralinsen

Das Smartphone besitzt insgesamt fünf Kamera-Linsen.

eine Smartphone-Kamera mit vier Linsen

Auf der Rückseite sind vier Linsen verbaut:

  • Hauptkamera (50 Megapixel)
  • Ultraweitwinkel-Kamera (8 Megapixel)
  • Makrokamera (2 Megapixel)
  • Tiefenkamera (2 Megapixel)

Auf der Vorderseite ist die fünfte Linse verbaut – Selfiekamera (13 Megapixel).

Die in heutigen Smartphones verbauten Kameras spielen in einer ganz anderen Liga als die von preislich vergleichbaren Geräten vor noch 10 Jahren. So ist die Bildqualität der meisten Smartphones entsprechend sehr gut – so auch beim Redmi Note 11.

eine Fotografie im Ultraweitwinkel-Modus

Hier stand ich mit dem Smartphone direkt vor der mittleren Sonnenblume. Dank dem Ultraweitwinkel konnte ich diese hervorheben, während der Rest des Sonnenblumenfeldes weitläufig im Hintergrund kleiner abgebildet ist. Die meisten Landschaftsfotos mache ich heute nur in diesem „Ultraweitwinkel-Modus“, wo eben die 8 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera genutzt wird. Man bekommt damit deutlich mehr aufs Bild als mit der normalen Linse.

 

ein Selfie

Das Besondere an diesem »Selfie«: Der verschwommene Hintergrund! Damit kann man Selfies machen, die aussehen, wie von einer „richtigen“ Kamera gemacht! Dies funktioniert natürlich auch mit der vorderen Kamera für Porträts. Hierfür gibt es ja auch noch eine extra Linse („Tiefenkamera“), welche dabei hilft, die Hintergrundunschärfe zu berechnen.

Doch bereits mit der Frontkamera bzw. mit reiner digitalen Auto-Bildbearbeitung funktioniert diese künstlich geringe Schärfentiefe verblüffend gut. Übrigens: Man kann diese Schärfentiefe im Nachhinein noch über die Galerie-App verändern (indem man auf das Blende-Symbol tippt) oder mit einem anderen Hintergrund austauschen. Nur bei den Bügeln der Sonnenbrille ließ sich die Automatik in die Irre führen. Hierfür benötigt man dann den hinteren „Schärfentiefe-Sensor“, welcher aber nur für die Rückkamera zur Verfügung steht.

 

eine Smartphone Kamera

Grundsätzlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit den Kameras des Xiaomi Redmi Note 11 gemacht. Es ist schon erstaunlich, was heutige Smartphone-Kameras alles können.

Er hält und hält und hält – der Akku

Beim Neukauf eines Smartphones ist mir die Laufzeit und die Akkukapazität sehr wichtig. Ich lade mein Redmi Note 11 nur alle drei Tage auf. Dies hängt natürlich vom Nutzungsverhalten ab. Doch ich hatte noch nie so ein ausdauerndes Gerät in Benutzung. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Akkulaufzeit.

Während ich acht Stunden in der Nacht schlafe, verliert das Handy in dieser Zeit nur ca. 1 % an Ladung. Es schläft also auch bzw. hat ein gutes Standby-Verhalten. Allerdings aktiviere ich für diese Zeit immer den Flugmodus.

Der verbaute Akku hat eine hohe Kapazität von 5000 mAh. Zum Vergleich: Mein altes Handy hat einen Akku von nur 2300 mAh (aber dafür ist es halt kleiner).

Schnellladen

Xiaomi liefert mit dem Redmi gleich ein kompatibles 33-Watt-Ladegerät mit aus. Nur mit solch einem (etwas größerem) Schnellladegerät ist es dann auch möglich, die Schnellladefunktion des Note 11 zu nutzen: Innerhalb von nur einer Stunde könne man das Smartphone dann von ca. 5 % auf 100 % aufladen. Das geht schnell. Dies behauptet Xiaomi. Ich hatte hierzu keinen Test gemacht, da ich die Schnellladefunktion nur im Notfall nutze und ansonsten die langsamere, gemächlichere Variante, da ich mir vorstellen kann, dass man dadurch die Elektronik schont.

Lautsprecher

Meiner Meinung nach sind die verbauten Lautsprecher nicht dazu geeignet, länger Musik in guter Qualität zu hören. Dafür ist der Resonanzkörper eines solchen Smartphones auch zu klein. Die Wiedergabequalität ist in Ordnung für solch ein Smartphone der Mittelklasse. Idealerweise greift man zu einer der besseren Bluetoothboxen, welche man natürlich drahtlos koppeln kann.

die Oberseite des Redmi von Xiaomi

die Bluetooth-Box Soundcore von Anker

Ich empfehle und nutze die Soundcore-Bluetooth-Box von Anker: Sie ist günstig, der Akku hält ewig, sie hat für diesen Preis einen tollen Klang und tausende positive Amazon-Bewertungen.

Das Besondere hier beim Redmi Note 11 von Xiaomi jedoch: Es hat gleich zwei Lautsprecher! Hier sieht man den einen auf der Oberseite des Handys. Der andere befindet sich an der Unterseite bei der USB-C-Ladebuchse. Damit ist dann tatsächlich ein hörbarer Stereoeffekt möglich, wie man ihn von Handys mit nur einem Stereolautsprecher an einer Gehäuseseite nicht erhalten kann (da zu dicht beieinander).

Bei dieser Abbildung sieht man außerdem den Anschluss für einen Kopfhörer (ganz normaler 3,5 mm Klinkenstecker). Dann ist hier noch ein IR-Sensor zu sehen (Infrarotsensor). Damit kann man aus dem Smartphone eine IR-Fernbedienung machen für z. B. den Fernseher oder für Lichterketten bzw. entsprechende Lampen. Dies hatte ich aber nicht ausprobiert.

Rechts auf dem Bild ist der Kartenslot (2 x Sim-Karte + SD-Karte) zu sehen.

Software und MIUI

Auf Xiaomi-Smartphones läuft üblicherweise als Betriebssystem ein „aufgemotztes“ Android – das sogenannte MIUI. So etwas ist auch bei anderen Herstellern üblich, die ihre eigene Oberfläche mitbringen.

die Schnelleinstellungen bei einem Smartphone

Das MIUI finde ich sehr elegant. Es erinnert in allem etwas an Apple. Hier abgebildet die Schnelleinstellungen. Praktisch: Hier wird einem auch schon das bisherige verbrauchte Datenvolumen für den Monat angezeigt (das muss man vorher in den Einstellungen konfigurieren).

 

Einstellungen bei MiUi

Die Einstellungen unter der Haube von MIUI. Alles ist hier sehr übersichtlich aber auch recht verschachtelt angeordnet, da man eben viel konfigurieren kann.

Eine Sache sollte bei Xiaomi bzw. bei MIUI beachtet werden: Es gibt in den verschachtelten Menüs Einstellungen, mittels derer man integrierte Werbung sowie Datenschutzeinstellungen de- bzw. aktivieren kann. Hierfür sollte man sich ggf. die Anleitung bei Nextpit ansehen. Wie auf jedem Smartphone nutze ich auch hier zusätzlich einige Apps für mehr Datenschutz.

eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung
Tragbare Mini Reise Lautsprecher mit 3,5mm Aux Audio Klinkenstecker Klarem Bass Eingebaute Batterie JBL Charge 5 Bluetooth-Lautsprecher in Schwarz – Wasserfeste, portable Boombox mit integrierter Powerbank – Eine Akku-Ladung für bis zu 20 Stunden kabellosen Musikgenuss Anker SoundCore 2 Bluetooth Lautsprecher, Fantastischer Sound, Enormer Bass mit Dualen Bass-Treibern, 24h Akku, Verbesserter IPX7 Wasserschutz, Kabelloser Lautsprecher für iPhone, galaxy usw.(Schwarz)

Die Minis sind kleine Soundmurmeln, welche durch das integrierte Kabel einfach an das Smartphone gesteckt werden können. Sie werden einfach wie eine Ziehharmonika auseinander gefaltet und erhalten somit bei minimaler Ausgangsgröße einen Bass, den man niemals vermuten würde. Bereits eine einzige Soundmurmel ist dank eingebautem Verstärker laut genug, um eine ganze Dachterasse beschallen zu können.

Diese JBL-Bluetooth-Box ist wohl das bekannteste Modell und eines der beliebtesten im Bereich drahtlose Boxen fürs Smartphone. Der Grund? Sie hat einen richtig voluminösen und lauten Klang und eine überzeugende (Kundenbewertungen) Verarbeitungsqualität. Zudem kann das Smartphone geladen werden.

Die Anker SoundCore ist mit tausenden positiven Bewertungen einer der beliebtesten Artikel auf Amazon. Die Bluetooth-Box verwandelt jedes Handy in eine kleine, mobile Stereoanlage, deren integrierter Akku über 24 Stunden durch hält, wenn man nicht die maximale Lautstärke ausreizt.

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Ansonsten gefällt mir dieses MIUI sehr gut: Es ist grafisch schön und übersichtlich gestaltet und es bietet in Untermenüs spezielle Einstellungen, welche ein „pures“ Android nicht bietet.

 

ein Launcher mit einem Kalender-Widget

Mein Launcher (ich nutze nicht den integrierten sondern den „Nova-Launcher“) mit einem Kalender-Widget („Simple Calendar Widget“). Das Hintergrundbild habe ich mir auch selbst herunter geladen.

 

eine App-Übersicht im Nova-Launcher

Übersicht der Apps im Nova-Launcher (den muss man sich separat installieren). Beachten Sie das 100%-Schwarz im unteren Bereich. So etwas geht durch das OLED-Display:

90 Herz OLED-Display

Neben der guten Akkulaufzeit ist das Besondere beim Redmi Note 11 das verbaute Display. Zunächst ist hier eine sehr schnelle bzw. sehr flüssige Bildfolge von 90 Herz möglich. Das interessiert mich persönlich jedoch nicht. Interessanter ist das Display wegen der OLED-Technologie!

Zum Einen ist hierdurch ein „Always-On-Display“ möglich (ein schwarzes Display mit Uhrzeit und Benachrichtigungskontrolle ist permanent aktiv). Zum Anderen ist das Display tatsächlich das hellste und kontrastreichste, was ich je bei einem Smartphone hatte. Bei praller Sonne kann man damit noch alles durch eine Sonnenbrille gut genug erkennen.

Das Besondere bei einem OLED-Display ist aber die Möglichkeit, einzelne Pixel gezielt auszuschalten! Dadurch erhöht man die ohnehin lange Akkulaufzeit auf z. B. langen Zugfahrten noch einmal deutlich und dies geht bei einem gewöhnlichen LED-Bildschirm nicht.

App um Pixel bei OLED-Displays auszuschalten

Mit einer App wie „Pixoff“ kann man sich ein feines schwarzes Raster über den Bildschirm legen lassen. Dadurch sind viele OLED-Pixel komplett deaktiviert (schwarz) und man spart deutlich Strom. Videos schauen oder Lesen geht dabei dennoch in ausreichender Qualität.

Für mich war dieses Display neben der Akkulaufzeit der Hauptgrund, warum ich zum Xiaomi Redmi Note 11 gegriffen hatte. Wer mehr über darüber erfahren möchte → Pixel ausschalten bei OLED-Displays.

Root und Custom Rom

die App Magisk

Die App „Magisk“ ist eine Root-Verwaltung.

Nur für Experten: Das Redmi Note 11 lässt sich recht gut rooten (→ Was ist Root und wozu soll das gut sein?). Allerdings baut Xiaomi hier eine Hürde ein: Nachdem man das erste Mal versucht, den Bootloader zu entsperren, kommt eine Meldung, dass man ab nun sieben Tage warten muss. Erst danach geht es weiter. Dies sollte man wissen bzw. das Gerät erst einmal beiseite legen, da nach dem Unlock ja zunächst die Daten (wieder) gelöscht werden. Anleitungen zum Rooten für dieses Modell gibt es im englischsprachigen Internet. Man kann mir über die Kommentarfunktion auch Fragen hierzu stellen, auch was das sichere Entfernen von Bloatware anbelangt. Es gibt auch einige Custom-Roms. Ich bin anfangs wieder zur Stock-Rom gewechselt, weil ich nur hier die verschiedenen Kameralinsen bedienen kann.

Derzeit jedoch nutze ich die Custom-Rom »crDroid« auf meinem Xiaomi Redmi Note 11:

Smartphone mit der Custom-Rom crDroid

crDroid basiert, soweit ich weiß, auf Lineage, bringt jedoch noch viele „Tweaks“ mit, welche über ein spezielles Menü in den Einstellungen abrufbar sind.

 

Schnellauswahl-Kacheln bei einem Android-Smartphone

Die Schnellauswahl-Kacheln von crDroid bei diesem Android-Smartphone: crDroid ist eine schlanke Custom-Rom, welche schlussendlich auf das originale Android basiert bzw. genau so ausschaut. Diese Rom beansprucht wesentlich weniger Speicher als die Stock-Rom von Xiaomi und besitzt natürlich auch keine Bloatware.

 

intelligenter Lade-Stopp bei einer Custom-Rom

Unter crDroid ist es möglich, das Laden bei 80% zu stoppen. Durch diese Einstellung erhöht man die Lebensdauer des Akkus deutlich, wenn man diesen eben nicht ständig auf 100% lädt.

crDroid läuft auf dem Redmi Note 11 sehr stabil. Der Codename ist „spes“. Die einzige Sache, die nicht funktioniert, ist hier VoWifi (telefonieren über Wlan). Im Gegensatz zu vielen anderes Custom-Roms kann man bei crDroid den seitlichen Fingerabdruchsensor gescheit konfigurieren, dass er erst bei Druck auf die Taste aktiv ist. Ansonsten vibriert das Gerät ständig bzw. gibt eine Fehlermeldung aus, wenn man aus Versehen mit einem nicht für den Sensor registrierten Finger dagegen kommt – sehr nervig. In der Stock-Rom kann man dies auch konfigurieren, soweit ich mich erinnere.

Meine Einschätzung

Ich nutze das Redmi Note 11 zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels seit ca. zwei Monaten. Ich brauche das Gerät nur ca. alle drei Tage an das Ladegerät einstecken und ich habe draußen bei Sonnenschein immer ein schön helles Display. Das Smartphone hat die gängigen Sensoren und Anschlüsse (NFC, Bluetooth, WiFi 5, …), aber es hat kein 5G. Dies benötige ich allerdings nicht. Die Übertragungsgeschwindigkeit 4 G reicht mir völlig aus.

Das Redmi Note 11 ist im Vergleich zu anderen Smartphones eher schlank. Lieber wäre mir jedoch ein noch kleineres Gerät. Aber dann hätte der verbaute Akku sicherlich auch nicht mehr die hohe Kapazität.

Die Tonqualität ist in Ordnung. Wer länger Musik hören möchte, sollte aber eine gute Bluetooth-Box oder Kopfhörer nutzen.

Das Redmi Note 11 besitzt einen integrierten FM-Radio-Chip. D. h. man kann auch ohne Internet Radio hören.

Wer es braucht, kann hier auch zwei Sim-Karten einsetzen (zumindest ist es bei meiner Version so).

eine Produktabbildung Xiaomi Redmi Note 11S 5G Smartphone, MTK Dimensity 810, 33 W Pro Fast Charging, 50 MP AI-Dreifachkamera, NFC, 4 + 128 cm, Blau

Das Redmi Note 11 von Xiaomi bringt eine Premium-Ausstattung zum Mittelklasse-Preis: Ein 90 Hz OLED Display mit hohem Kontrastverhalten und schneller Reaktion lässt sich auch bei praller Sonne ablesen. Der 5000 mAh Akku will nicht leer werden. Und wenn doch: Dann kann man ihn dank Schnellladefunktion innerhalb einer Stunde wieder aufladen.

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Positiv ist auch, dass (bei mir) gleich eine passende Klarsichthülle beigelegt war und dass das Display ab Werk schon eine Schutzfolie hatte. Damit hätte ich nicht gerechnet. Empfehlenswert ist ggf. eine Hülle mit Tragekette, die es für dieses Modell auch gibt.

Das Handy könne man mittels dem beigelegten Schnellladegerät in fast einer Stunde komplett auf 100% aufladen.

Ich bin damit für einen Preis unter 200 Euro sehr zufrieden. Vermutlich bekommt man nicht mehr für dieses Geld. Mich stört eigentlich nur der seitliche Fingerabdrucksensor. Via Einstellungen kann man umstellen, dass dieser nur bei aktivem Druck aktiv wird.

Ich kann das Gerät weiter empfehlen. Bitte beachten: Wie so oft gibt es von einem Smartphone-Modell verschiedene Ausführungen. Ich habe hier das Redmi Note 11 Dual Sim 4G mit 4 GB RAM und 128 GB Speicherplatz getestet und zwar die europäische Version.

veröffentlicht: 5.08.22 | letzte Änderung: 8.09.23

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Ein Kommentar

Meine Erfahrungen mit dem Xiaomi Redmi Note 11

  1. Ann sagt:

    Ich habe das Smartphone auch, auch in Blau. Mir gefällt es sehr gut, aber es hat (wie andere auch) einen Haken: Hinten befindet sich Glas über den Linsen. Leider ist diese kleine Glasscheibe bei mir nach einem Sturz gesprungen. Der Sprung geht natürlich direkt über die Hauptlinse. Pech gehabt!

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