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Tasche für das Smartphone: Aufklapptasche oder Silikonhülle

Ein Smartphone kostet so einige Balken, das ist klar. Fällt das Gerät jedoch einmal runter, kann es schnell einen solchen Schaden erleiden, dass das Handy nicht mehr nutzbar-, um nicht zu sagen kaputt ist. Hier werden einige Hüllen-Arten vorgestellt und erklärt, warum eingebaute Verschlussmagnete problematisch sein können.

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Eines der ersten Zubehör-Teile für mein Smartphone war eine Tasche. Hier ging es mir um zwei Dinge: Natürlich schützt eine solche Hülle das teure Gerät vor einem Sturzschaden. Andererseits kann man es mit einer Klapptasche ziemlich gut hinstellen. Letzteres nutze ich, wenn ich mir mit dem Smartphone Videos ansehe.

ein zweiter Monitor
Ich nutze mein Handy auch als zweiten Monitor für den Laptop. Hier dient mir die Tasche zur Positionierung.

Universelle Smartphone Taschen

Zunächst gibt es natürlich Taschen, die universell für jedes Smartphone einer bestimmten Größengattung passen. Normalerweise sind dies Einschub-Taschen: Das Handy wird also einfach hinein geschoben. Zur Benutzung muss es jedes mal heraus genommen werden. Oftmals sind diese Taschen aus Filz oder Leder gefertigt.

Manche nehmen hierfür auch einfach ein kleines Söckchen.

Silikonhülle

Eine weitere Möglichkeit, das Smartphone zu schützen sind Silikonhüllen. Eine solche Hülle muss zwingend für das jeweilige Handy individuell angefertigt sein, da hierbei jegliche Aussparungen (Knöpfe, Lautsprecher, Kamera, …) genau passen müssen.

eine Hülle aus Silikon

Hier sehen Sie meine Hülle. Sie ist exakt für mein Smartphone-Modell zugeschnitten: Jegliche Aussparungen passen genau auf die Knöpfe, den Ladekabel-Anschluss, die Kopfhörerbuchse, das Mikrofon, den Lautsprecher und natürlich auch für die Kamera.

Zusammen gebaut sieht dies dann so aus:

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Dies ist eine der wenigen Solar-Powerbanks die tatsächlich funktionieren: Der Solar-Akku von RAVPower lädt sich wahlweise über die Sonne selbst (ca. 7% Handystrom pro Sonnenstunde) ohne unrealistische Angaben zu machen. Weiterhin kann man ihn natürlich auch mit Netzstrom aufladen.

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sicher geschütztes Smartphone

Ich nutze mein Smartphone auch im Gelände mit einer Navi-App (OsmAnd). Wenn ich unterwegs bin, soll das Handy natürlich auch entsprechend unzimperlich gegenüber Stößen etc. sein. Hier ist eine Silikonhülle ideal. Durch eine solche Silikontasche kann man das Handy übrigens wunderbar hinter die Windschutzscheibe im Auto „klemmen“. Sie ist so recht sicher fixiert und man benötigt keine spezielle Halterung. Daher nutze ich im Auto immer die Silikonhülle, wenn ich auch zur Navigation die wunderbare App „OsmAnd“ nutze.

Bei meiner Hülle waren noch zwei Display-Schutz-Folien dabei, die man aufbringen kann (was mitunter eine recht knifflige Angelegenheit ist). Bei der Ledertasche benötigt man dies nicht:

*

Ledertasche zum ausklappen

Bin ich jedoch zivil unterwegs und nicht im Unterholz, so nutze ich gerne eine eher elegante Ledertasche. Meine ist natürlich nicht aus echtem Leder, doch sie erfüllt ihren Zweck genau so. Diese Smartphone-Tasche funktioniert wie ein Buch:

Smartphone-Tasche zum ausklappen

Rechts befindet sich ein Bändchen, in welchem ein flacher Magnet eingearbeitet ist. So lässt sich die Tasche geschwind zusammen klappen. Das Telefon ist hierdurch sehr gut geschützt, insbesondere was das Display anbelangt.

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Diese ultradünne Powerbank passt sogar in die Brieftasche und kann somit als Notakku immer dabei sein. Sie basiert auf einen flachen Kern und eben nicht auf dicke Zellen und ersetzt den (nicht mehr wechselbaren) Akku.

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Linkerhand sehen Sie zwei Einschubfächer. Ich habe mir hierzu ein kleines Adress-Etikett angefertigt, auf dem meine Festnetznummer steht und auch meine E-Mailadresse. Falls ich das Telefon also einmal verlieren sollte, kann ich zumindest auf einen ehrlichen Finder hoffen.

Auch die Klapptaschen müssen ganz speziell für das jeweilige Smartphone passen. Wenn man ein populäres Handy besitzt wie z. B. ein I-Phone oder ein Samsung Galaxy S9, wird man überhaupt keine Probleme haben, auf dem Markt etwas passendes zu finden. Bei Exoten sieht dies schon anders aus. Ich hatte mal ein Smartphone von ZTE. Doch selbst hierfür gab es entsprechende Taschen.

Vorsicht vor dem Magnet-Clip

Besagte Aufklapptaschen haben zumeist ein dünnes Stückchen Metall in der Oberfläche eingearbeitet und zudem in der Lasche einen recht starken Magneten. Warum sollte man hier Vorsicht walten lassen? Einige Chipkarten, die Sie ja in der Hülle verstauen können, besitzen einen Magnetstreifen bzw. einen Datenspeicher. Durch den hier in der Klapptasche verbauten Neodymmagneten besteht ggf. die Gefahr, dass solche eine Karte zerstört- bzw. deren Daten gelöscht wird.

Was aber bei mir auf jeden Fall Probleme bereitete, ist das Stören des Richtungs-Sensors. Rufen Sie eine App wie Google Maps auf und wollen sich auf der Karte anhand ihrer aktuellen Blickrichtung orientieren, so achten Sie einmal darauf, ob der Magnetclip den internen Magnetkompass oder Gyrosensor in Ihrem Smartphone stört (wenn Sie ihn leicht bewegen). Bei mir war es tatsächlich der Fall und ich wunderte mich, warum diese Funktion bei mir so dermaßen schlecht funktionierte. Ich Dödel: Es war kein Problem meines Handys, es war der Magnet, der sich direkt am Gerät befand!
Was tat ich? Ich schnitt die Lasche vorsichtig mit einem scharfen Cutter-Messer einfach ab:

der Magnetclip an einer Handytasche

Damit mir der Magnet keine Störung des Bewegungssensors verursacht, habe ich ihn sauber abgeschnitten. Die Schutzfunktion ist dennoch gewährleistet. Es hatte sich bei meiner alten Tasche übrigens auch ergeben, dass ein ständiges auf- und zuschnappen des Magnetes das Kunstleder oberhalb beschädigte. Man braucht diesen Clip ja auch überhaupt nicht.

Ärgerlich: Druckstellen auf dem Display

Meine neue Klapptasche aus Kunstleder hat leider eine sehr unerfreuliche Eigenschaft, wie ich erst später heraus fand: Zusammengeklappt und unter etwas Druck (z. B. in der Hosentasche) verursacht die Innenseite der vorderen Klappfläche Druckstellen auf dem Display. Besonders bei starkem Sonnenschein sieht man dies und es sieht dann immer etwas aus, als ob man mit fettigen Fingern darauf herum gewischt hat. Abwischen hilft nicht viel, denn nach dem Zuklappen sind die Abdrücke wieder da. Das Kunstleder ist also zu glatt und verursacht diese Flecken.

Ich wusste aber, wie ich mir helfen konnte:

Druckstellen der Handytasche vermeiden

Um diese Druckstellen zu vermeiden, die die Tasche auf dem Smartphone-Display verursacht, musste einfach ein Stückchen Stoff her. Nach einigen Versuchen hatte ich das richtige gefunden: Es gibt so eine Art „Bügelstoff“, den man eben aufbügeln kann und danach sehr fest und ohne ablösen / ausfransen hält. Also: den Bügelstoff zugeschnitten, aufgelegt und festgebügelt. Fertig: Dank der nun weichen Oberfläche gibt es keine Druckstellen mehr auf dem Bildschirm.Sicher: Es könnte schöner aussehen. Aber so reicht mir dies bereits und beim Kauf einer anderen Klapphülle fürs Handy werde ich einmal näher forschen, inwiefern diese Abdrücke auf dem Display verursacht.

Universal Tasche

Es werden auch universelle Taschen zum Aufklappen angeboten, die nicht an ein bestimmtes Modell zugeschnitten sein müssen. Hier wird das Smartphone jedoch nicht eingeklippt, um es sicher mit der Tasche zu „verschmelzen“. Jene Handytaschen besitzen eine sogenannte „Adhäsions-Fläche“ im Innern, auf die das Telefon fest aufgedrückt wird und so sicher halten soll. Eine solche Smartphone-Tasche hatte ich jedoch noch nie ausprobiert. Ich empfehle zunächst, nach einer genau zugeschnittenen Tasche für das jeweilige Handy-Modell Ausschau zu halten, bei der die Aussparungen für die Tasten und die rückseitige Kamera genau passen. Bei den Universal-Taschen ist für die Kamera ein ziemlich großes „Fenster“ freigelassen.

Noch ein Tipp zum Aufladen

Hier kommt zum Schluss noch ein Tipp, was das Laden des Handys anbelangt: Dieses sollte hierbei am besten aus der Schutzhülle genommen werden. Denn beim Aufladen des Akkus wird dieser ja warm. Durch die Hülle kann diese Wärme jedoch schlechter vom Smartphone abgeleitet werden. Die Folge: Der Akku altert schneller. Hänge ich mein Handy also für längere Zeit an das Ladegerät, nehme ich es aus der Schutzhülle heraus, wenn ich merke, dass es sich beim Laden aufwärmt. Glücklicherweise ist dies bei meinen Modellen jedoch nicht der Fall.

Artikeldatum: 2.01.2016 / letzte Änderung: 18. Oktober 2019

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4 Anmerkungen

Hinweis: Auch wenn in den Texten alles sehr förmlich gehalten ist: Ich bin durchaus ein Freund des Du und freue mich über Kommentare.

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